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Herzinsuffizienz

Wenn das Herz schlapp macht

Live-Interview

mit Dr. Hierl

Herzinsuffizienz heißt das Symptom: Das Herz schafft seine Aufgaben nicht mehr, die betroffenen Menschen werden kurzatmig, sie lagern Wasser in ihren Körper ein, werden schwach. Was tun, wenn das Herz schlapp macht? Experten-Tipps von Herzspezialist Alexander Hierl.

Das Herz pumpt in Ruhe ca. 5 Liter Blut pro Minute durch unsere Adern. Unter Belastung kann das auf ein Vielfaches ansteigen, nämlich auf über 20 Liter pro Minute. Ein krankes Herz kann diese Maximalleistung nicht mehr erbringen - es liegt eine Herzinsuffizienz vor. In Europa ist das mit ca. 10 Millionen eine der häufigsten internistischen Erkrankungen. Es ist die dritthäufigste Todesursache nach koronarer Herzerkrankung und Herzinfarkt, noch vor Lungenkrebs und Schlaganfall.
In Abhängigkeit vom Schweregrad der Erkrankung treten Beschwerden wie Luftnot und Schweißausbruch auf, zunächst nur bei starker körperlicher Belastung, in fortgeschrittenen Stadien auch schon bei leichter Belastung oder sogar in Ruhe. Weitere Symptome können z.B. Müdigkeit und Erschöpfung, Gewichtszunahme wegen Wassereinlagerungen (z.B. Beinödeme), häufiges nächtliches Wasserlassen (Nykturie), blaue Lippen (Zyanose) sein.
Der Arzt wird zur Diagnosefindung in der Regel ein EKG, Röntgenbild der Lunge und Herz-Ultraschall durchführen. Steht die Diagnose Herzinsuffizienz fest, muss eine individuell angepasste Therapie erfolgen. In jedem Fall aber gehören Gewichtsabnahme und leichtes Ausdauertraining zu den grundlegenden Empfehlungen.