
Vorsorge
Herz-Check
Inhalt des Herz-Checks
Gibt es bei mir einen Herzfehler und was spielt das für eine Rolle? Die Herzechokardiographie (Ultraschalluntersuchung des Herzens) ist zum Untersuchungsstandard geworden. Trotzdem obliegt es der Interpretation durch den Kardiologen, ob Sie gesund sind, oder herzkrank "gemacht werden". Um das zu beurteilen, ist viel klinische Erfahrung und gesunder Menschenverstand notwendig. Einige Ultraschallbefunde sind für Sie im Alltag ohne Relevanz, andere fordern Ihre aktive Mitarbeit. Das sollten Sie genau wissen, damit Sie sich nicht unnötig Sorgen machen. Wir können Ihr Herz auch während einer Ergometrie (Streßecho) prüfen und damit die Herzfunktion unter Belastung testen. Diese Untersuchung ist deutlich genauer als ein Belastungs-EKG und gibt zusätzliche Sicherheit.
Typische Fragestellungen
Der Check ist gedacht bei Herzgeräuschen, Luftnot, verminderter Belastbarkeit, unklaren Brustbeschwerden, bekannter Herzschwäche, nach Infektionen mit Herzbeteiligung oder wenn ein früherer Ultraschallbefund erklärt werden soll.
Wie die Untersuchung abläuft
Im Mittelpunkt steht die transthorakale Echokardiographie: Ultraschall von außen über die Brustwand, ohne Strahlenbelastung. Bei Bedarf ergänzen wir Ruhe-EKG, Blutdruckmessung und ein Stressecho unter Ergometrie, um die Herzfunktion unter Belastung zu beurteilen.
Nach der Untersuchung
Sie erfahren, welche Befunde alltagsrelevant sind und welche ohne unmittelbare Konsequenz bleiben. Nicht jeder auffällige Messwert bedeutet eine behandlungsbedürftige Erkrankung. Weiteres Vorgehen – Kontrolle, Medikation oder Überweisung – richtet sich nach dem Gesamtbild.
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Die Angaben auf dieser Seite ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung, Untersuchung oder Behandlung. Ob und welche Maßnahmen sinnvoll sind, wird im persönlichen Gespräch geklärt. Verläufe unterscheiden sich von Person zu Person.
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